MECHANISCHE SCHALTER
SCHON AB 12,95Alles über Schalter
Mechanischer Schalter, optischer Schalter, Gateron, vorgeschmiert, taktil und so weiter. Auf den Produktseiten der Switches werden einem diese Begriffe manchmal regelrecht um die Ohren geflogen. Und davon gibt es eine ganze Menge. Wenn du auf der Suche nach neuen Switches bist, kann es manchmal ziemlich schwierig sein, die richtigen auszuwählen. Um dir bei deiner Entscheidung zu helfen, stellen wir dir auf dieser Seite gerne die notwendigen Informationen zur Verfügung, damit du den richtigen Switch auswählen kannst – egal, ob für das Büro oder zum Zocken.
Zunächst solltest du dich fragen: „Was für einen Switch möchte ich?“ Leider ist die Antwort darauf nicht so einfach, denn das hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter den folgenden:
- • Wofür willst du sie verwenden? Hauptsächlich zum Tippen oder zum Zocken?
- • Möchtest du beim Tippen einen deutlichen Widerstand spüren oder bevorzugst du einen leichten Tastenanschlag?
- • Welche Geräusche möchtest du beim Tippen hören? Spielt es in deiner Umgebung eine Rolle, welche Geräusche deine Tastatur macht?
- • Möchtest du alle Tasten mit einem neuen Schalter ausstatten oder nur einige?
Mechanische Tastaturen
In letzter Zeit rücken mechanische Tastaturen immer mehr in den Fokus, und das nicht ohne Grund. Mechanische Tastaturen bieten nämlich viele Möglichkeiten. Du kannst sie ganz nach deinen Wünschen anpassen, damit sich das persönliche Tipperlebnis optimal anfühlt. Nehmen wir zum Beispiel die echten Gamer unter uns: Eine Tastatur aufzuschrauben, um sie innen mit Klebeband anzupassen und so den Klang beim Tippen zu verändern, ist heutzutage ganz normal. Auch die Auswahl aus Hunderten verschiedener Tastenkappen trägt zum Vergnügen des Nutzers bei.
Und schließlich natürlich: die Schalter. Auch davon gibt es Hunderte verschiedener Arten auf dem Markt. Eine Auswahl der beliebtesten Schalter findest du bei Ergojoy.
Verschiedene Arten von Schaltern
Linear
Gerade nach unten

Lineare Schalter zeichnen sich durch die einfachste Bedienung aus. Sie bewegen sich dabei geradlinig auf und ab, ohne spürbares Feedback oder Klicken. Der sanfte Tastenanschlag sorgt für eine schnelle Bewegung, weshalb lineare Schalter bei Gamern sehr beliebt sind.
Die beliebtesten linearen Schalter bei ergowerken:
- Gateron Red Switch-Set
- Cherry MX Speed Silver
- Gateron Yellow-Schalter-Set
Taktil
Nicht ohne Widerstand

Taktile Tasten üben beim Drücken kurz einen leichten Gegendruck aus, um anzuzeigen, dass der Tastenanschlag registriert wurde. Es ist eine spürbare Erhebung zu spüren. Sie eignen sich ideal zum Tippen, da man eine Rückmeldung erhält, ohne die Taste vollständig durchdrücken zu müssen.
Die beliebtesten taktilen Schalter bei ergowerken:
- Cherry MX Brown-Schalter
- Gateron Brown-Schalter-Set
- Gateron-Cap-Schalter Brown
Clicky
Nur bei hörgeschädigten Kollegen anwenden

Clicky-Schalter funktionieren in etwa genauso wie die taktilen Schalter, da auch diese eine spürbare Erhebung aufweisen. Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied: Beim Betätigen der Taste ertönt ein Klickgeräusch. Die Clicky-Schalter eignen sich für Personen, die eine deutliche Rückmeldung beim Tastenanschlag hören möchten, oder für diejenigen, die das Klickgeräusch beibehalten möchten.
Die beliebtesten Clicky-Schalter bei ergowerken:
- Gateron Blue Switch-Set
- Gateron Ink V2 Blue
- Cherry MX RGB Blue-Schalter
Merkmale mechanischer Schalter
Nicht nur das Anschlaggefühl unterscheidet die Switches voneinander, sondern auch einige weitere Merkmale spielen dabei eine Rolle. Je nachdem, was zu dir und deinen Arbeitsanforderungen passt, kannst du den richtigen Switch auswählen.
Kraft – Die Kraft (oder „Operating Force“) gibt an, wie stark du die Taste drücken musst. Diese wird in Gramm-Kraft angegeben (zum Beispiel 50 gf).
Auslösepunkt – Auch als „Pre-Travel“ bezeichnet. Dies ist der Punkt, an dem der Tastenanschlag von der Tastatur erkannt wird. Er wird in Millimetern angegeben (z. B. 2,3 mm).
Maximaler Hub – Auch als „Travel Distance“ bezeichnet. Dies ist der Abstand zwischen der Ruheposition und dem vollständigen Herunterdrücken der Taste. Auch dieser Wert wird in Millimetern angegeben (z. B. 4,0 mm).
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| Farbe: | Rot | Blau | Braun | Gelb | Grün | Weiß | Schwarz |
| Typ: | Linear | Klickend | Taktil | Linear | Klickend | Linear | Linear |
| Kraft (g): | 45 | 60 | 55 | 50 | 80 | 35 | 60 |
| Auslösepunkt (mm): | 2 | 2,3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Max. Reichweite (mm): | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Lebensdauer (Klicks): | 50 Millionen | 50 Millionen | 50 Millionen | 50 Millionen | 50 Millionen | 50 Millionen | 50 Millionen |
| Geräuschpegel: | |||||||
| Ideal für: | Büro & Gaming | Tippen | Allround | Allround | Tippen | Büro & Gaming | Büro & Gaming |
Die Vor- und Nachteile von Tastaturen mit mechanischen Schaltern
Gewicht – Eine mechanische Tastatur ist in der Regel etwas schwerer als andere Tastaturen, was ein Nachteil sein kann. Das bedeutet jedoch auch, dass selbst bei kräftigem Tippen sichergestellt ist, dass die Tastatur an ihrem Platz bleibt.
Tastenanschlag – Um einen Anschlag zu registrieren, müssen die mechanischen Schalter nicht vollständig durchgedrückt werden. Dies fördert Ihre Tippgeschwindigkeit und sorgt dafür, dass Ihre Finger keinen Gegenwiderstand spüren müssen.
Reinigung – Die Tasten lassen sich leicht abnehmen und somit auch leicht reinigen, zum Beispiel mit Druckluft.
Langlebigkeit – Die meisten mechanischen Tastaturen sind für eine lange Nutzungsdauer ausgelegt, manche sind sogar so robust gebaut, dass man sie als Erbstück an seine Enkel weitergeben kann. Außerdem funktioniert jede Taste – immer. Die „E“-Taste bleibt nicht hängen, weil du deinen Mocha-Frappuccino darüber verschüttet hast, und die „O“-Taste musst du nicht stärker drücken als früher, weil du sie so oft benutzt hast, um deinen Kollegen diesen überraschten Smiley zu schicken :O.
Weniger Gegenkraft – Wenn du eine mechanische Tastatur eine Weile benutzt hast, merkst du, wann eine Taste tief genug gedrückt ist, um registriert zu werden. Das führt dazu, dass du die Taste seltener bis ganz nach unten drückst und somit auch weniger Gegenkraft auf deine Finger spürst.
Weniger geeignet für Großraumbüros – Eine mechanische Tastatur kann Ärger verursachen, wenn du dir dein Büro mit Kollegen teilst. Das laute Tippen mag für dich wie Musik in den Ohren klingen, aber für deinen nächsten Kollegen kann das anders sein.
Gewicht – Aufgrund des oft höheren Gewichts einer mechanischen Tastatur im Vergleich zu ihren Konkurrenten ist sie nicht die tragbarste Option.
Preis – Eine mechanische Tastatur ist in der Regel teurer als andere Varianten. Dies liegt unter anderem an ihrem Aufbau, bei dem sehr viele Einzelteile zum Einsatz kommen.
Aufbau und Funktionsweise mechanischer Schalter
Mechanische Schalter gelten als die „normalen“ Schalter. Es gibt nämlich auch optische Schalter. Schalter sind die Mechanismen, die unter den Tastenkappen verborgen sind. Wenn man diese drückt, wird ein Tastenanschlag registriert. Nebenstehend siehst du den Aufbau eines mechanischen Schalters (mit einer Tastenkappe darauf) dargestellt. Klicke auf ein Bauteil, um die Erläuterung zu lesen.
- 1. Tastenkappe
Die Tastenkappe ist kein Bestandteil des Schalters. Sie ist der obere Teil der Taste, auf dem auch die Buchstaben aufgedruckt sind. Die Tastenkappe ist mitverantwortlich für das Geräusch, das beim Tippen entsteht. Tastenkappen gibt es in Hunderten verschiedener Arten und Größen.
- 2. Schalterform
Die Form des Schalters beeinflusst die Bedienung und den Schaltweg des Schalters. Der Schalter bestimmt das Anschlaggefühl und legt den Typ (die Farbe) des Schalters fest.
- 3. Oberes Gehäuse
Die Oberseite des Gehäuses schützt und führt den Schalter. Dies ist auch der Teil, auf den die Tastenkappe trifft, wenn man die Taste drückt.
- 4. Spiralfeder
Die Spiralfeder ist für den Druck verantwortlich, der zum Betätigen der Taste erforderlich ist. Außerdem sorgt die Spiralfeder dafür, dass der Schalter nach dem Betätigen der Taste wieder nach oben gleitet.
- 5. Unteres Gehäuse
Hier wird der obere Teil des Gehäuses montiert. Dies ist das Teil, das an der Leiterplatte (PCB) befestigt wird.
- 6. Kreuzkontakt
Dies ist ein kleines Metallteil, durch das der Strom fließt. Sobald Sie die Taste drücken, berührt der Kreuzkontakt die Leiterplatte und schließt den Schaltkreis, wodurch der Tastendruck registriert wird.

3- und 5-Pin-Schalter
Wenn du dir mechanische Schalter ansiehst, wird dir vielleicht auffallen, dass es neben der Farbe des Schalters auch Unterschiede in der Befestigungsart geben kann. So kann ein mechanischer Schalter an der Unterseite 3 Pins haben, aber auch 5. Ein Schalter verfügt in jedem Fall über die folgenden drei: einen dickeren Kunststoff-Pin in der Mitte und zwei schmale Metall-Pins. Ein 5-Pin-Schalter hat zwei zusätzliche Stifte; diese bestehen aus Kunststoff und befinden sich zu beiden Seiten des mittleren Stifts. Diese Stifte sorgen für zusätzliche Stabilität. Wenn du 5-Pin-Schalter für eine 3-Pin-Tastatur verwenden möchtest, kannst du die zusätzlichen Kunststoffstifte abschneiden.

Unterschied zwischen Gateron-, Cherry- und Keychron-Schaltern
Wenn du dich auf unserer Website unter den Schaltern umschaust, wirst du unter anderem auf diese drei Marken stoßen. Wir können uns vorstellen, dass du dich fragst, worin der Unterschied zwischen diesen drei besteht, daher möchten wir das gerne kurz erläutern.
Im Allgemeinen sind die Schalter von Keychron und Gateron etwas günstiger als die von Cherry. Günstigere Schalter sind durchaus brauchbar, können aber einige Mängel wie Keychatter aufweisen. „Keychatter“ ist ein unerwünschter Effekt, bei dem ein einzelner Tastenanschlag zu mehreren registrierten Eingaben führt. Wenn du beispielsweise das Wort „Tastatur“ auf einer Tastatur mit einer defekten „N“-Taste tippst, die unter Keychatter leidet, kann das Ergebnis „Tastennatur“ lauten. Außerdem kann es vorkommen, dass sich das Tastgefühl der Switches untereinander unterscheidet. Diese Mängel bedeuten jedoch nicht, dass die Schalter von Keychron und Gateron keine gute Wahl sind. Im Gegenteil: Die Schalter von Cherry sind qualitativ einfach sehr gut.
Ein großer Teil des Angebots an mechanischen Tastaturen bei ergowerken ist standardmäßig mit Gateron- oder Cherry-Schaltern ausgestattet. Selbst Keychron entscheidet sich gelegentlich dafür, seine eigenen Tastaturen mit diesen Schaltern auszustatten.
Schalter schmieren
Um deine Schalter schön geschmeidig zu halten, kannst du sie schmieren (luben). Achte dabei darauf, dass du die Schalter aus deiner Tastatur ausbaust. Dazu benötigst du also eine Hot-Swap-fähige Tastatur oder musst die Schalter durch Entlöten aus deiner Tastatur entfernen. Wir raten dir davon ab, deine Klickschalter zu schmieren, da dies das Klickgeräusch verringern kann (es sei denn, genau das ist natürlich dein Ziel). Das Schmieren von linearen und taktilen Schaltern ist kein Problem. Im Folgenden findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, in der beschrieben wird, wie du deine Schalter schmieren kannst.
- 1. Vorbereitung
Lege dein Material wie Pinsel, Schmiermittel, Schalteröffner, Schalterzieher und eine Pinzette bereit. Entferne anschließend die Tastenkappen. Dies kannst du von Hand oder mit einem Tastenkappenzieher tun. Meistens wird dieserzieher mit deiner Tastatur mitgeliefert. Tipp: Nutze dies gleich als gute Gelegenheit, deine Tastatur und Tastenkappen einmal gründlich zu reinigen ;-)
- 2. Switches vom Keyboard entfernen
Entferne anschließend die Switches von deiner Tastatur. Das geht ganz einfach mit einem Switch-Puller, wenn deine Tastatur „hot-swappable“ ist. Ist dies nicht der Fall, musst du die Switches ablöten.
- 3. Schalter öffnen
Nimm die Schalter auseinander. Dafür gibt es verschiedene Methoden, aber wir empfehlen dir persönlich, einen Schalteröffner zu verwenden. So ist das Risiko von Beschädigungen am geringsten. Setze den Schalter richtig in den Öffner ein und übe vorsichtig Druck aus. Es sollte nicht viel Kraft erfordern, aber vielleicht musst du ein wenig drücken. Trenne anschließend alle Teile voneinander.
- 4. Schalter schmieren
Schmieren Sie anschließend die unten aufgeführten Teile. Dies geschieht am besten mit einem kleinen Pinsel mit weichen Borsten und einer (dafür vorgesehenen) Schalterpinzette. Verwenden Sie ein für Schalter geeignetes Schmiermittel. Tauchen Sie Ihren Pinsel leicht in das Schmiermittel, ohne die Borsten vollständig damit zu bedecken. Denken Sie dabei daran: „Weniger ist mehr“.
• Schmieren Sie die beiden Seiten der Klappe leicht ein, da dies die Teile sind, die am unteren Gehäuse entlanggleiten. Das Einfetten der Vorder- und Rückseite des Schalters ist also nicht erforderlich. Verwende nicht zu viel Schmiermittel, da sich deine Schalter sonst schwammig anfühlen können. Ein ganz dünner Film des Schmiermittels auf dem „Schalter“ und über den gleitenden Teilen des Gehäuses reicht aus.
• Den Rest, der danach noch am Pinsel haftet, verteilst du an der Ober- und Unterseite der Spiralfeder (Spring).
• Du kannst das Untergehäuse (Bottom Housing) des Schalters an den Seiten schmieren, dies ist jedoch nicht notwendig. Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass das Schmieren des Untergehäuses kaum bis gar keinen Einfluss auf das Geräusch oder das Gefühl des Schalters hat. Außerdem sparst du dir eine Menge Zeit, wenn du darauf verzichtest.
- 5. Schalter wieder zusammenbauen
Bauen Sie Ihren Schalter wieder zusammen. Nehmen Sie das untere Gehäuse, setzen Sie die Spiralfeder wieder ein und setzen Sie anschließend den Stößel in die Feder ein. Klicken Sie zum Schluss auch das obere Gehäuse wieder ein.
- 6. Switches wieder in die Tastatur einbauen
Setze die Schalter wieder an ihren Platz in der Tastatur ein oder löte sie wieder fest.
Hot-Swappable-Tastaturen
Wenn du dich bereits ein wenig in der Welt der mechanischen Tastaturen zurechtgefunden hast, bist du sicher schon einmal auf den Begriff „Hot-Swappable“ gestoßen. „Hot-Swappable“ bedeutet, dass du Switches aus einer Tastatur herausnehmen kannst, ohne sie abzulöten, und einfach neue einklicken kannst. Wenn eine Tastatur nicht „hot-swappable“ ist, musst du zum Lötkolben greifen, um die Switches austauschen zu können.
Wie kannst du herausfinden, ob eine mechanische Tastatur „Hot Swappable“ ist? Wenn du dir eine Tastatur bei Ergojoy ansiehst, wird dies immer auf der Produktseite angegeben. Auch wenn du eine Tastatur (online) woanders kaufst, wird dies höchstwahrscheinlich angegeben. Hast du bereits eine Tastatur, bei der du das gerne wissen möchtest? Dann suche bei Google nach der Produktnummer oder dem Barcode der Tastatur – oft erhältst du so weitere Informationen zum Modell. Kannst du immer noch nichts finden? Du könntest versuchen, einen Schalter vorsichtig zu lösen. Wenn das problemlos geht, ist deine Tastatur höchstwahrscheinlich „hot-swappable“. Lässt sich der Schalter unter keinen Umständen bewegen? Wende auf keinen Fall Gewalt an und akzeptiere, dass die Tastatur nicht „hot-swappable“ ist :-(
Bewertungen unserer Kunden zu ihren mechanischen Schaltern
Häufig gestellte Fragen zu Schaltern
- Was sind mechanische Schalter?
Mechanische Schalter sind die Mechanismen, die sich unter den Tastenkappen mechanischer Tastaturen befinden. Schalter gibt es in verschiedenen Arten und Größen und sie beeinflussen das Tipperlebnis. Neben mechanischen Schaltern gibt es auch optische Schalter.
- Welche Switches sollte ich im Büro verwenden?
Grundsätzlich kannst du alle Schalter verwenden. Wir empfehlen dir jedoch, keine „klickenden“ Schalter zu verwenden, da diese beim Drücken ein klickendes Geräusch erzeugen. Dies kann für Menschen, die mit dir im Büro sitzen, sehr störend sein. Wir empfehlen dir, lineare oder taktile Schalter zu verwenden.
- Welche Schalter sollte ich verwenden, wenn ich viel tippen muss?
Die meisten begeisterten Tipper bevorzugen taktile oder „clicky“-Schalter. Da diese beim Herunterdrücken auf halber Strecke einen gewissen Widerstand bieten, erhält der Nutzer ein Feedback, wenn eine Taste registriert wurde. Verwende „clicky“-Schalter nur, wenn du in einer Umgebung arbeitest, in der das Klicken nicht als störend empfunden wird.
- Welche Switches verwende ich zum Zocken?
Grundsätzlich kannst du alle Schalter verwenden. Wir empfehlen dir jedoch, lineare Schalter zu wählen, wenn Reaktionsgeschwindigkeit in deinem Spiel wichtig ist. Das Betätigen eines linearen Schalters erfolgt relativ schneller als das Betätigen eines taktilen oder klickenden Schalters. Du kannst dich gegebenenfalls auch dafür entscheiden, bestimmte Tasten, wie z. B. WASD, mit anderen Schaltern auszustatten, anstatt die gesamte Tastatur.
Genau wie mechanische Schalter bestehen auch optische Schalter aus verschiedenen beweglichen Teilen. Der größte Unterschied besteht jedoch darin, dass optische Schalter keine Metallkontaktpunkte zur Erfassung eines Tastendrucks enthalten, sondern Infrarotlicht nutzen. Der Vorteil dabei ist, dass die Produktionskosten geringer sind. Außerdem haben sie eine längere Lebensdauer, da zwischen den Metallteilen kein Verschleiß auftreten kann.
- Was bedeutet „pre-lubed“?
„Pre-lubed“ bedeutet, dass die Schalter bereits bei der Herstellung mit einer Schicht Schmiermittel (engl. „lube“) versehen werden. Dadurch lassen sich die Tasten angenehm leicht drücken. In der Regel sind „clicky“-Schalter nicht „pre-lubed“ (und wir raten dir auch davon ab, dies selbst zu tun), da dies dazu führen kann, dass sie ihr charakteristisches Klickgeräusch nicht mehr erzeugen.
Sind deine Schalter nicht „pre-lubed“ und möchtest du das gerne ändern? Dann mach dich selbst mit Schmiermittel, einem Schalteröffner und einem Pinsel an die Arbeit. Achtung: Das Schmieren aller Schalter selbst ist sehr zeitaufwendig.
- Meine Switches sind nicht vorgeschmiert. Ist es wirklich notwendig, das selbst zu tun?
Wir empfehlen dir, dies nur dann zu tun, wenn du die Zeit und die Materialien dafür hast und Wert darauf legst, dass sich deine Schalter geschmeidig tippen lassen. Und mit „geschmeidig“ meinen wir wirklich sehr geschmeidig. Es ist nicht so, dass ungeschmierte Schalter wie ein klappriges, verrostetes Oma-Fahrrad klingen.
Denk außerdem daran, dass „klickende“ Switches niemals geschmiert werden müssen, wenn du das Klickgeräusch beibehalten möchtest.
- Ich habe herausgefunden, welcher Switch zu mir passt. Jetzt stelle ich fest, dass es auch hier wieder viele Varianten gibt. Worin bestehen die Unterschiede?
Lineare, taktile und „clicky“ Schalter haben innerhalb ihrer jeweiligen Kategorie oft alle die gleiche Funktionsweise und fühlen sich gleich an. Der Unterschied zwischen verschiedenen Schaltern desselben Typs liegt oft in der Kraft, die zum Drücken einer Taste erforderlich ist. Dieser Druck kann je nach Marke oder Switch-Serie variieren. Meistens wird der Druck mit dem Begriff „Operating Force“ angegeben, dessen Einheit gf ist. Ein Beispiel: Die roten Gateron-Switches haben eine Operating Force von 45 gf. Das bedeutet, dass ein Druck von 45 Gramm erforderlich ist, um die Taste vollständig durchzudrücken.
Außerdem gibt es Schalter, die nicht RGB-fähig sind. Das bedeutet, dass das Gehäuse des Schalters nicht transparent ist, sodass die RGB-Hintergrundbeleuchtung einer Tastatur nicht durchscheint.
- Ich habe bei jemandem eine Tastatur gesehen, bei der die Lichter aus den Tasten kamen. Um welche Schalter handelte es sich dabei?
Die Beleuchtung, die du gesehen hast, kommt nicht von den Schaltern, sondern von der Tastatur selbst. Das war wahrscheinlich eine Tastatur mit RGB- oder weißer Hintergrundbeleuchtung.



















