Ja, das Intuos Art eignet sich für jede Handgröße
Fingermalen
Wollten Sie schon immer einmal mit den Fingern malen, ohne sich dabei schmutzig zu machen? Dann suchen Sie nicht weiter, denn mit dem Wacom Intuos Art können Sie mit Ihren Fingern die schönsten Kunstwerke schaffen!
Warum das Wacom Intuos Art-Zeichentablett?
Das Intuos Art könnte glatt dein neuer bester Freund werden. Ein ansprechendes Design, hohe Qualität und eine hervorragende Bedienung. Egal, ob du es nur als Maus oder auch als Zeichenwerkzeug nutzen möchtest. Wenn man an ein Stifttablett denkt, denkt man an Wacom. Das hat übrigens seinen Grund. Die Qualität ist, ohne zu übertreiben, fantastisch, und man merkt, dass die Produkte nicht nur für Nutzer, sondern auch von Nutzern entwickelt wurden.
Gerade wenn du mit Programmen arbeitest, die hohe Präzision erfordern, ist ein Grafiktablett wie das Wacom Intuos Art ein guter Einstieg. Dazu gehören Programme wie Photoshop, Illustrator, 3D-Zeichenprogramme usw. Mit einfachen Stiftbewegungen steuerst du den Cursor, und zum Klicken tippst du einfach kurz mit dem Stift auf das Tablett.
Was bedeutet ein Grafiktablett für deine Körperhaltung?
Durch die vertraute Haltung beim Halten eines Stifts kannst du entspannter arbeiten. Dadurch belastest du die Handgelenk- und Armmuskulatur deutlich weniger als bei einer flachen Maus.
Außerdem kannst du das Stifttablett schön zentral vor deinem Körper platzieren, sodass du nicht über die Schulterbreite hinausarbeiten musst. Das werden auch deine Schultermuskeln zu schätzen wissen.
Hinzu kommt der zusätzliche Vorteil, dass das Grafiktablett keinen Unterschied zwischen Links- und Rechtshändern macht. Du kannst also ganz einfach abwechseln, um die Belastung zu verteilen. Außerdem ist es dadurch möglich, das Tablett mit beiden Händen zu bedienen. Mit einer Hand kannst du den Cursor bewegen und mit der anderen die Tasten bedienen.
Mithilfe der Multi-Touch-Unterstützung kannst du für die üblichen Maus- und Klickfunktionen einfach deine Finger verwenden. So hast du eine weitere Option, mit der du abwechseln kannst. Das kann die Bedienung noch ein wenig angenehmer machen. Darüber hinaus sorgen Funktionen wie das Scrollen mit zwei Fingern, das Wischen nach links und rechts sowie das Drehen dafür, dass du noch etwas schneller arbeiten kannst.
Für eine gute Körperhaltung platzierst du das Grafiktablett so nah wie möglich am Körper. Direkt darüber legst du die Tastatur, damit diese ebenfalls nicht zu weit vom Körper entfernt ist. Wenn du etwas mehr mit der Tastatur arbeitest, ist es ratsam, das Grafiktablett kurz zur Seite zu schieben.
Beim Testen haben wir festgestellt, dass man schnell dazu neigt, den Stift zu fest zu drücken. Dies wird unserer Meinung nach durch die kleinen Tasten am standardmäßig mitgelieferten Stift noch etwas verstärkt. Wir empfehlen dir daher, diese Tasten nicht zu verwenden und ihre Funktionen stattdessen den Tasten auf dem Grafiktablett zuzuweisen. Das geht ganz einfach mit dem mitgelieferten Wacom-Treiber.
Das Festdrücken des Stifts ist auch eine Frage der Gewöhnung. Gib dir daher ein oder zwei Wochen Zeit, um dich an die neue Arbeitsweise zu gewöhnen.
Das macht das Wacom Intuos Art so gut
Dass Wacom seit jeher Grafiktabletts entwickelt, merkt man bereits bei diesem Einsteigermodell. An alles wurde gedacht. Der Stift wiegt etwa 10 Gramm, was einem normalen Stift entspricht, und belastet daher nicht zusätzlich. Durch das flache Design (6 mm an der Vorderseite) des Intuos Art musst du deinen Arm beim Bedienen des Grafiktabletts auch nicht anheben.
Das Gefühl, das man beim Bewegen des Stifts auf dem Zeichentablett erlebt, entspricht dem Arbeiten mit einem Stift auf Papier. Dies erleichtert die Ausführung von Zeichenaufgaben erheblich. Für maximale Präzision empfiehlt es sich, die Funktionen des Stifts zu deaktivieren, sodass man nur den Cursor bewegt und die zusätzlichen Tasten als Maustasten nutzt.
Die zusätzlichen Tasten befinden sich an der Oberseite des Grafiktabletts und lassen sich mithilfe des Wacom Intuos-Treibers nach Belieben programmieren. Die Funktionen können sogar für jede Anwendung individuell angepasst werden.
Um den Cursor zu bewegen, musst du das Grafiktablett übrigens nicht unbedingt mit dem Stift berühren. Du kannst es nämlich so einstellen, dass es Bewegungen bereits ab einem Abstand von etwa einem Zentimeter zur Oberfläche registriert. Das kann beim Zeichnen sehr praktisch sein. Schließlich möchtest du deinen Pinsel auch bewegen können, ohne dass dabei allerlei Streifen auf deiner Arbeit entstehen.
Die Oberfläche des Grafiktabletts entspricht deinem Bildschirm bzw. deinen Bildschirmen. Wenn du also die Maus in die obere rechte Ecke des Tabletts bewegst, übernimmt der Cursor auf dem Bildschirm diese Position. Das funktioniert anders als bei einer normalen Maus, bei der du die Maus immer in Richtung der gewünschten Position bewegen musst.
Die feinen Details
Das Zeichentablett eignet sich besonders gut für den Einsatz an verschiedenen Arbeitsplätzen. Es wiegt 280 Gramm und verfügt über ein abnehmbares USB-Anschlusskabel mit einer Länge von 150 cm. Das Wacom-Etikett an der Oberseite dient als Halterung für deinen Stift und sorgt dafür, dass du den Stift auf Reisen nicht verlierst.
Die Abmessungen des Tablets betragen 210 x 170 x 6–10 mm. Der Bereich, in dem der Stift erkannt wird, ist etwas kleiner, nämlich 152 x 95 mm. Der Grund für diese Abweichung liegt vor allem in den zusätzlichen Tasten auf der Oberseite. Außerdem verhindert dies, dass du am Rand des Tablets balancieren musst, um die Ränder deines Bildschirms zu erreichen.
Reicht das kleine Zeichentablett für Ihre Kunstwerke nicht aus? Dann gibt es noch eine große Version. Diese ist zwar vielleicht etwas weniger praktisch für unterwegs, bietet Ihnen aber die Möglichkeit, noch detaillierter zu arbeiten. Es ist 275 x 217 mm groß und dabei genau wie sein kleinerer Bruder an der Vorderseite 6 mm und an der Rückseite 10 mm dick.
Mit einem Gewicht von 480 Gramm ist es nicht besonders schwer. Der Bereich, in dem der Stift erkannt wird, ist 216 x 135 mm groß.
Gegen Aufpreis kannst du das Zeichentablett mit einem wiederaufladbaren Li-Ionen-Akku und einem kabellosen USB-Empfänger ausstatten. Das Set, mit dem du dein Wacom kabellos machen kannst, findest du hier. An der Unterseite des Grafiktabletts befindet sich ein Fach, in dem du sowohl den Akku als auch den USB-Empfänger bequem verstauen kannst. Dieses Fach ist über die abnehmbare Klappe leicht zugänglich.
Wir haben außerdem entdeckt, dass hier noch 3 Ersatzstiftspitzen versteckt sind. Das ist wirklich praktisch! Die Stiftspitzen nutzen sich nämlich mit der Zeit ab. Zwischen dem Stift und der Oberfläche des Zeichentabletts entsteht nämlich Reibung. Dies wurde bewusst so gestaltet, um das Erlebnis so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Wenn du nicht zu fest drückst, hält sich der Verschleiß der Spitzen recht gut. Außerdem kannst du mit der Druckempfindlichkeit spielen, um so die Lebensdauer der Spitze zu verlängern.
Der Verschleiß hängt natürlich von den Aufgaben ab, die du damit ausführst. Wenn du fest aufdrückst oder viele kurze Bewegungen machst, nutzt sich die Spitze schneller ab. Wacom gibt an, dass die Spitze etwa 20 Millionen Striche halten soll, und empfiehlt, sie zu ersetzen, sobald sie noch 1 mm herausragt. Durch den rechtzeitigen Austausch der Spitze verhinderst du, dass dein Tablet zerkratzt wird.
Die Druckempfindlichkeit des Stifts ist übrigens ein nettes Extra. Dadurch kannst du nämlich die Strichstärke beeinflussen, ohne dafür allerlei Einstellungen ändern zu müssen. So ist es beispielsweise möglich, mit einer dünnen Linie zu beginnen und diese allmählich dicker werden zu lassen.
Das solltest du dir auch nicht entgehen lassen
Wacom hat für die Zeichentabletts einen umfangreichen Treiber entwickelt, mit dem du das Tablet ganz nach deinen Wünschen einstellen kannst. Ohne Treiber funktioniert das Zeichentablett unter Windows nur eingeschränkt. Für Mac-Nutzer ist die Installation des Treibers unerlässlich, da es ohne diesen nicht funktioniert.
Die Installation ist kein großer Aufwand, der Treiber wird auf einer CD-ROM mitgeliefert. Falls dein PC oder Mac nicht über ein CD-ROM-Laufwerk verfügt, findest du den Treiber auf dieser Seite oder auf der Website von Wacom. Mit Hilfe des Treibers kannst du unter anderem die 4 Zusatztasten programmieren sowie die Einstellungen und die Empfindlichkeit des Stifts ändern.